AUSGABE 02/2019

Der ehemalige deutsche Astronaut Ulrich Walter sagte kürzlich in einem Interview mit der «Schweiz am Sonntag»: «Wir haben 50 Jahre Mondlandung. Erinnern Sie sich an Neil Armstrong? Ohne ihn wäre vielleicht Apollo 11 fehlgeschlagen. Das waren exzellente Leute, coole Typen.» Coole Typen, Helden jener Zeit, Vorbilder für die Jugend: Die Raumfahrt war vor 50 Jahren in aller Munde, hat Generationen in ihren Bann gezogen und geprägt. Die ersten Menschen auf dem Mond haben Geschichte geschrieben. Bilder der Apollo-Missionen, die Mondlandung, die ersten Schritte auf dem orbitalen Begleiter der Erde – sie haben sich auch bei mir tief eingeprägt. Es war «ein grosser Schritt für die Menschheit», der an jenem 20. Juli 1969 geschah. Die Raumfahrt erlebt 50 Jahre später eine Renaissance. Die Kommerzialisierung des Weltraums ist in vollem Gang. Die Europäische Weltraumorganisation ESA zählt 22 Mitgliedstaaten, ist Europas Tor zum Weltraum und koordiniert die Entwicklung der europäischen Raumfahrt. Private Unternehmen haben sich positioniert. Die Nasa will 2022 wieder bemannt auf den Mond. Inzwischen war auch China dort – auf der «Rückseite», quasi hinter dem Mond landete die Sonde «Chang'e 4» erfolgreich. Und das war erst der Anfang. Bis 2030 sollen auch chinesische Taikonauten auf dem Mond landen. Und am Horizont ist bereits der Mars aufgetaucht – und mit ihm zahlreiche zukunftsweisende Projekte von Raumfahrtunternehmen rund um den Globus. Die Raumfahrt im 21. Jahrhundert dürfte spannender werden als Science- Fiction. Vor 60 Jahren landete die erste unbemannte Sonde auf dem Mond, vor 50 Jahren setzte der erste Mensch einen Fuss auf dessen Oberfläche und vor 100 Jahren wurde die International Astronomical Union gegründet. Befeuert durch diese Jubiläen findet vom 24. bis 29. Juni die 5. Ausgabe des «Starmus»-Festivals statt – zum ersten Mal in der Schweiz, in der Stadt Zürich, die damit zum Zentrum der Weltraumfahrt und Astronomie wird. Das Festival vereint namhafte Wissenschaftler, Astronauten, Nobelpreisträger und Künstler (siehe Seite 5). Die unendlichen Weiten des Alls faszinieren die Menschheit. Die Leichtaviatik bewegt sich im untersten Bereich der Erdatmosphäre. Aber auch da kann man zu Höhenflügen aufbrechen.

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